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12 Euro Eintritt ist ein Wort

11. August 2012

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Diese Woche ist auf der Festung in Würzburg das Barbarossa-Spektakulum. Damit unserer Kleinen nun nicht all zu langweilig wird, sind wir mit Anna und ihrem Papa dort hoch. Allerdings hat es mir beim Betreten des Geländes erstmal gehörig zugesetzt.

Pro Erwachsenen sind für einen Tag, an dem Ritterturniere stattfinden, 12 Euro zu berappen. Das hielt ich doch für reichlich umfangreich. Wenn man da mit ner Familie aufschlägt ist man schon gut dabei.

Ich muss allerdings sagen, dass die Turniere, die einem dann gezeigt werden, schon sehr authentisch und mitreissend auf großer Bühne gespielt werden. Das Geld ist es also, wenn man ein bisschen mehr als nur 2 Stunden dort verbringt gut angelegt.

Essen und Getränke sind okay bepreist und somit hatten wir dann doch echt noch fast 5 angenehme und spannende Stunden auf der Festung verbracht :)

Annas Papa hatte sogar seine ‚five minutes of fame‘, als der Gaukler, den wir schon aus Rothenburg kannten, seine Unterstützung bei einem atemberaubenden Kartentrick brauchte :)

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smd’ddos’ed

11. Juli 2012

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In letzter Zeit gibt’s immer wieder ungewollte Angriffe auf Server, die gar keine Böse Absicht verfolgen. Ich wollte dem Kind nur mal einen Namen geben und bin der Meinungn, dass diese Angriffe smdddos genannt werden sollten:

SocialMedia driven Distributed Denial of Service

Hat jemand was dagegen? Hashtag-Vorschlag meinerseits: #smdddos

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iPhone Backcover austauschen

10. Juli 2012

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Als iPhone Benutzer erwischt es fast jeden mal. So auch mich. Vor ein paar Tagen ist mir das Mistding doch echt aus der Hand gerutscht und KLATSCH. Lag es auf dem Rücken respektive der Straße. Die Rückseite sah dann so aus.

Zersprungenes Backcover

Zersprungenes Backcover

Ich habe eine Versicherung, allerdings ist der Selbstkostenbehalt mit 60,– Euro für einen Glasbruch der Rückseite doch recht teuer, denn für irgendwas um die 30,– Euro gibt es ein Austausch-Kit: Original Apple iPhone 4S Backcover Glas schwarz auf Amazon. Ich dachte mir: Günstiger als die 60,– Euro bei der Versicherung allemal und das Beste: Es gibt zwei Schutzfolien dazu.

Heute kam das Päckchen und im ersten Moment dachte ich oh nein, Nepp…. Beim Auspacken dann kam die Erhellung oh geil – echt gut!. Die Qualität ist top, der Vorgang kinderleicht und zwei wirklich gute Schutzfolien, die das Display nicht verwaschen erscheinen lassen, inklusive.

Der Vorgang an sich ist denkbar einfach:

  • Schutzfolie an der Innenseite der Kameraöffnung entfernen
  • zwei Schrauben an der Unterseite mit dem mitgelieferten Werkzeug lösen
  • Backcover ca. 5 Millimeter nach oben schieben und abheben
  • neues Backcover aufsetzen und wieder nach unten schieben
  • beide Schrauben wieder reindrehen
  • matte Transportschutzfolie abziehen

Nun sieht das iPhone wieder schön aus, die Cover-Schutzfolien sind auch drauf und das ganze für knappe 30,– Euro. Das ist doch mal empfehlenswert. Hinweis aber zu den Schutzfolien: Ich glaube man bekommt es nicht ohne Einschluss von Staubkörnchen hin, wenn man nicht gerade über einen Reinraum verfügt. Bei mir sind die Einschlüsse aber nicht im Sichtbereich und damit ist es mir egal :) Runterreißen kann ich sie allemal.

Repariertes Backcover mit Schutzfolie

Repariertes Backcover mit Schutzfolie

Wie sich der Austausch bei der Front gestaltet, möchte ich hoffentlich nie beschreiben müssen. Da kostet das Ersatzteil schon irgendwas um die 100 Euro :-/

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Sprit wird wohl doch zum Luxusgut

29. August 2011

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Ich hab’s ja heute morgen zum ersten Mal im Radio gehört: ARAL möchte das Provisionsmodell für Tankstellenpächter verändern. Bisher ist es so, dass pro verkauftem Liter eine Provision von 1,2 Cent gezahlt werden.

Die ARAL Zentrale in Bochum legt nun aber nicht mehr den Individualpreis der jeweiligen Tankstelle fest, sondern einen bereichsbezogenen Referenzpreis. Liegt der Tankstellenbetreiber 2 Cent über diesem Preis, erhält er 2,4 Cent pro Liter Provision. Das unangenehme: Liegt er 3 Cent oder mehr darunter, gibt es Abzüge von der Grundprovision.

Nur mal zum Vergleich:

So teuer ist Tanken in Europa pro Liter

Super Diesel
Belgien: 1,59 Euro 1,38 Euro
Bulgarien: 1,19 Euro 1,18 Euro
Dänemark: 1,62 Euro 1,42 Euro
Deutschland: 1,48 Euro 1,33 Euro
Estland: 1,25 Euro 1,25 Euro
Finnland: 1,59 Euro 1,38 Euro
Frankreich: 1,52 Euro 1,33 Euro
Griechenland: 1,70 Euro 1,45 Euro
Großbritannien: 1,57 Euro 1,62 Euro
Italien: 1,59 Euro 1,46 Euro
Lettland: 1,31 Euro 1,29 Euro
Litauen: 1,36 Euro 1,24 Euro
Luxemburg: 1,32 Euro 1,17 Euro
Malta: 1,43 Euro 1,33 Euro
Niederlande: 1,65 Euro 1,34 Euro
Österreich: 1,37 Euro 1,33 Euro
Polen: 1,30 Euro 1,24 Euro
Portugal: 1,57 Euro 1,37 Euro
Rumänien: 1,28 Euro 1,27 Euro
Schweden: 1,51 Euro 1,45 Euro
Slowakei: 1,46 Euro 1,34 Euro
Slowenien: 1,28 Euro 1,23 Euro
Spanien: 1,33 Euro 1,26 Euro
Tschechien: 1,45 Euro 1,43 Euro
Ungarn: 1,42 Euro 1,36 Euro
Zypern: 1,25 Euro 1,29 Euro

Quelle: www.welt.de via Mineralölwirtschaftsverband, Stand August 2011

Am teuersten ist man momentan noch in Griechenland oder Dänemark unterwegs. Aber wenn die neue Preistreiberei hierzulande Schule macht und tatsächlich weitere Betreiber auf diesen Zug aufspringen, könnte es in Deutschland bald ebenso aussehen. Auch jetzt schon war es so, dass Preissteigerungen sehr schnell an den Verbraucher weitergegeben wurde, Preissenkungen aber meist nur zur Hälfte ankamen. Das Ende vom Lied? 1,52 wies unsere Zapfsäule heute morgen in Würzburg für einen Liter E10 aus. Damit dürfte die Tabelle oben wohl – zumindest in Würzburg – bereits überholt sein.

Ich für meinen Teil bin froh, dass wir noch an der einen oder anderen Ecke eine freie Tankstelle haben, die sich an dieser Hetzjagd gegen den deutschen Geldbeutel nicht beteiligt. Schauen wir mal, wie lange das noch gut geht.

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I was „going Places“…

4. Juli 2011

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Meiner erster Aufenthalt in den Staaten ist nun fast zu Ende. Im Moment sitze ich im Flieger auf dem Weg nach Philadelphia. Zeit für einen kurzen Rückblick, was die vergangenen Tage so alles geschehen ist.

Im November 2010 kam Roy Rubin von Magento Inc. auf mich zu, ob ich nicht Lust hätte, zur ersten Internationen Konferenz „imagine“ zu Besuch in die Staaten zu kommen. Als ehrenamtlicher Community Manager für die deutsche Community bin ich diesem Aufruf nur zu gerne gefolgt.

So war es also dann am vergangenen Samstag soweit, dass ich mich morgens um 7 in den Zug nach Frankfurt gesetzt habe. Es ist nicht das erste mal, dass ich mit dem Flieger – solange – unterwegs bin, aber es ist das erste Mal, dass ich Amerika besuche. Also schwingt da auch jetzt immernoch ein bisschen Aufregung mit. In den Staaten würde man es wohl „Excitement“ nennen. In Frankfurt angekommen, hab ich mich ein bisschen umgesehen und dann doch relativ bald mein Gepäck aufgegeben. Transatlantische Sicherheitsbestimmung sind ein kleines bisschen eigen dieser Tage. Allerhand Fragen durfte man beantworten, bevor man endlich zum CheckIn-Schalter kam.

Das Köfferchen war dann endlich auf seine große Reise im unterirdischen Labyrinth der FraPort gegangen und ich habe mich gemütlich auf den Weg zum Gate gemacht. Erstmal deutsche Passkontrolle, dann gegebenenfalls Shopping (das habe ich ausfallen lassen!) und dann ab in die Sicherheitskontrolle. Alles aufs Band, alles ausziehen, was nicht Socken, Hose oder T-Shirt ist. Und dann ab durch den Metalldetektor.

Danach ist es recht trostlos im Flughafen. Ich verbrachte meine Zeit dann in der Boarding-Quarantäne, bis wir endlich in die Maschine durften.

Der Flug selbst war angenehm. Über meinen Sitznachbar habe ich ja bereits ein paar Worte verloren. Interessant: Mittlerweile gibt es auf Langstreckenflügen gefühlt 100 Filme, TV-Serien und Musikalben im Unterhaltungsangebot. Sehr, sehr krass. Ich erinnere mich noch genau an meinen Flug in die Dominikanische Republik. Da gab es tragbare DVD-Player und 4 verschiedene DVDs zur Auswahl. Der Fortschritt macht eben nicht Halt.

Ich hatte leider gar nicht so richtig mitbekommen, dass wir über eine Stunde zu spät in Philadelphia gelandet sind. Dort ist nämlich die Einreise in die USA durchzuführen, Gepäck aufnehmen und wieder aufgeben und natürlich an der Einreisebehöre und am Zoll vorbei. Nachdem ich bei der Einreise leider die Schlange an der Einreise- und Passkontrolle erwischt hatte, die einen recht niedrigen Durchsatz hatte und im Anschluss daran unser Gepäck auch ewig nicht kam, war es dann schließlich so, dass ich meinen Anschlussflug, der 5 Minuten früher als geplant startete, nicht mehr bekommen habe.

Warum auch immer die Maschine nicht gewartet hat – ich weiß es nicht – aber so hatte ich einen kostenlosen Aufenthalt im RamadaInn in Philadelphia gewonnen, mit einem $15 Essensgutschein den ich sowohl im Hotel, als auch im Flughafen einlösen durfte; es handelte sich nämlich an diesem Abend um den letzten Flug nach Los Angeles. Das ganze hatte aber dann den Vorteil, dass ich den Jetlag etwas besser ausgleichen konnte, da Philadelphia nur 5 und nicht gleich 9 Stunden früher dran ist. Was ich allerdings weniger toll fand: Mein Gepäck war auf dem Weg nach Los Angeles.

Bei dieser ganzen Aktion habe ich das erste mal am eigenen Leib das gefühlte Missverhältnis von deutschem „Nicht weit weg!“ und amerikanischem „Nicht weit weg!“ zu spüren gekommen. Auf meine Frage, wo denn das Hotel wäre bekam ich als Antwort „Gleich hier beim Airport.“ – was nichts anderes hieß als: 30 Minuten Autofahrt 😀 Unglaublich.

Am nächsten Morgen – genauer gesagt 4 Uhr – ging es dann wieder zurück zum Airport und ich bin dann pünktlich um 7.35 mit Ersatzflug auf dem Weg nach Los Angeles gewesen.

Das von Rhonda Rondeau für den Morgen geplante „Community Breakfast“ ist für mich leider ausgefallen, da die Maschine erst gegen 11 Uhr in Los Angeles ankam. Vor dem Flughafen gab es einen Ameisen ähnlichen Shuttle-Verkehr zu den diversen Hotels und ich habe nach fast 30 Minuten dann auch endlich den Bus für das „Hilton LAX“ nehmen können.

Im Hilton angekommen warteten Rhonda und einige andere bekannte Gesichter der Community auf mich. So habe ich mich über Nick Weisser, OpenStream CH, gefreut. Auch die französischen Vertreter unserer Schwesternveranstaltung Bargento waren mit von der Partie. Neu hinzugekommen ist Nils Eriksen, ProContractors aus Dänemark. Nils ist ein netter, ausgesprochen entspannter Zeitgenosse. Sehr gefreut habe ich mich aber über Mason, Rhondas großen Sohn, der uns an dem Tag begleitet hat. Mason ist ein interessanter Kerl. Hoch intelligent, nicht auf den Mund gefallen und auf seine eigene Art sehr liebenswert :-)

In dieser illustren Runde sind wir ins Getty Museum gefahren. Wahnsinnig schöne Anlage dort, interessante Ausstellungen und nicht zu letzt eine sagenhafte Aussicht auf L.A. Im Anschluss an das kulturelle Programm ging es dann mit etwas spannender Autofahrt und Parplatzsuche nach Venice Beach.

Mit 24 Grad war es dort richtig angenehm und die Sonne hat ein leichtes Sommergefühl aufkommen lassen. Scheinbar ist aber die Sonne einigen Amerikanern dort etwas zu Kopf gestiegen 😀 Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Wahnsinnige auf einem Haufen gesehen. Besonders hervorzuheben ist der augenscheinlich schwer unter Drogen stehende Doppelgänger von Jean Connery, der die ganzen zwei Stunden, die wir am Strand und der Promenade waren, in Shorts mit Hut getanzt hat – und zwar meist ohne Musik.

Bei Big Daddy and Son’s haben wir uns dann mit ordentlich fetthaltigem Essen und gezuckerten Getränken eingedeckt – ganz wie es der Amerikaner mag. Was mir persönlich in Los Angeles und Philadelphia aber auf den Keks ging: Es gibt aus der Leitung ausschließlich gechlortes Wasser. Nicht mal ein Ginger Ale war frei von Chlor, da die Eiswürfel oder das Mischwasser für den Sirup auch aus der Leitung genommen werden. Da frage ich mich doch ernsthaft, ob das den Menschen auf Dauer nicht schadet?

Nach einer sehr amüsanten Zeit am Strand ging es dann zurück ins Hotel. Später ist dann auch endlich Vinai Kopp, der Netzarbeiter und Modulprogrammierer, ankommen und auch Damian Luszczmak von icyapp hat den Weg zum Hotel mit seiner Miet-Corvette gefunden. Die deutsche Infanterie war also komplett.

Zum Abendessen habe wir uns dann dank Nicks Hilfe mit dem Big Blue Bus nach DownTown (glaube ich) durchgeschlagen und haben es uns in einem japanischen Restaurant gut gehen lassen. Vinai hat ne Flasche Sake geschmissen und wir hatten alle gute Laune und ne Menge zu erzählen. Danach ging es dann brav ab ins Bett und der Sonntag war auch schon vorbei.

Montag

Am Morgen habe ich geschafft, bis 5.45 Uhr zu schlafen – das ist ja gar nicht so schlecht. Nach dem Frühstück haben Vinai und ich erstmal ordentlich an seiner Präsentation für Mittwoch gearbeitet. Den restlichen Tag habe ich so ein bisschen verbummelt muss ich gestehen. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Wirklich Ahnung mehr, was ich gemacht habe. Ich war ab und zu in der Lobby gesessen und habe mir aus unserem Hotel-eigenen Starbucks Kaffee geholt. Dann bin ich noch hier und da in den Veranstaltungsräumen herumgesprungen, auf Rhondas Versen. Sie hat mir auch zwei weitere wichtige Mitglieder der Magento Community vorgestellt. Zum einen Brent W. Peterson (i really apreciate this name! LOL) und zum anderen Sherrie Rohde. Brent hat seine ganz eigene, trockene Art von Humor – seeeehr schön. Genau mein Fall. Sherrie hat den Magento Design Guide geschrieben und arbeitet für Minerva Promotions.

Mittagessen ist am Montag glaube ich ausgefallen. Dafür gab es Abends dann eine große Eröffnungsparty. Amerikaner kleckern ja nicht, die hauen bergeweise das Zeug raus. Also war die gesamte Veranstaltung auch im amerikanischen Größenverhältnis angelegt. Riesen Beamer, ordentlich Druck in der Musik mit zwei DJs, Lichterspektakel, Dekozeugs, vier Videokameras, zwei Fotografen; Live-Coocking-Buffett und eine große Bar. Ich bin übrigens überrascht, aber in Amerika kennt man scheinbar keinen Caipirinha – entsetzlich. Der gute Barmann hat auf Anweisung auch sein Menschenmöglichstes versucht, aber das Ding war ein fürchterlich – der Versuch des zweiten Barmannes im zweiten Anlauf war dann aber NOCH schlimmer :-)

Die Party war in vollem Gange und die fast 600 Gäste hatte ordentlich Spaß – in dem Moment ging die Musik aus, das Licht an und die Deko wurde langsam abgebaut. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube in Business-Amerika hat man noch nicht so den Bogen raus, wie man Parties feiert 😉

Wir haben uns dann alle in die Hotelbar verzogen, dort noch etwas Zeit verbracht und dann war der Tag auch schon schwerstens vorbei.

Dienstag und Mittwoch

… gab es neben allerlei spannenden Vorträgen auch nette Gespräche und viel Rennerei durch’s Hotel. Die Aftershow-Party in den neuen Geschäftsräumen von Magento Inc. hatte durchaus Charme. Nach dem etwas zähen Shuttletransfer mit diversen Limousinen warteten auf dem Magento Inc. eigenen Parkplatz Food-Trucks. Ähnlich eines Volksfestes bekommt man sein Essen direkt aus den Anhängern der Trucks – Sushi, Eis, Burger, Sandwiches! Wie aber hätte es auch anders sein sollen. Während einer tollen Party mit sehr viel Spaß und noch mehr Alkohol drehte das Veranstaltungsteam um 22 Uhr den Strom für die Musik ab, und spendete der Location angenehm helles Bürolicht. Also wieder ab nach Hause und – natürlich – wieder in die Hotelbar.

Was Amerikaner so unter Feiern verstehen…

Donnerstag

Um zwei war die Nacht vorbei. Nach einer kurzen Dusche noch fix den Rest eingepackt und dann zack zack, ab zum Flughafen. Ich habe nach endlich erfolgreichem CheckIn allerdings zwei Runden in der Sicherheitskontrolle verbracht, weil sich das Aufgeben des Gepäcks organisatorisch nicht ganz in mein Vorgehen eingefügt hat. Nichts desto weniger war ich mehr als pünktlich am Gate und habe brav meine Zeit abgesessen. Leider war ausgerechnet in LAX kein kostenfreies Wifi verfügbar. Keine Ahnung, warum das sonst überall geklappt hat. Nun ja – auch diese Zeit habe ich überstanden und der Flugzeugwechsel in Philadelphia lies diesmal nicht zu Wünschen übrig.

Nun bin ich seit bald 8 Stunden in der Luft, irgendwo Ostküste und Spanien, vielleicht Grönland, wer weiß. Und wenn ich Imagine mal von der privaten Seite zusammenfasse, dann habe ich wundervolle Menschen kennengelernt – allen voran Rhonda Rondeau. Mit ihren über 30 Jahren (yeah rhonda – i am being polite 😉 ) ist sie immernoch ein wundervoll jung gebliebener und fürchterlich durchgeknallter Mensch. Ich kann von meiner Seite aus nur jedem eine solche Rhonda wünschen. Sie werde ich in Deutschland am Meisten vermissen. An dieser Stelle also ein übermenschlich herzliches Dankeschön für die Aufopferung, das Lachen, die Tränen und die schier endlos dauernden Kreuz- und Querfahrten auf der Suche nach dem Ziel – in L. A. und vielleicht auch im Leben :)

Alleine deswegen lautet mein Fazit für diesen Ausflug: Das hättest Du auf jeden Fall vermisst!

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CeBIT 2011 – Review

4. März 2011

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Ein langer CeBIT Tag ist mit einer schönen T3N-Blogger-Party zu Ende gegangen. Seit heute morgen 7.29 sind wir auf Achse gewesen. Pünktlich in Hannover angekommen, sind wir erstmal von Halle 13 bis zum „sozialen“ Brennpunkt – Halle 6 – spaziert, vorbei an allerlei kleinen Ständen ausländischer Computerteile-/Zubehörhersteller. In Halle 6 angekommen war die erste Anlaufstelle die Blogger-Lounge des T3N, Händeschütteln mit Andreas Lenz und Jan Christe. Auch Alexander Ringsdorff hat nicht lange auf sich warten lassen und schließlich ist auch noch die Nanny der Yeebase Jungs aufgeschlagen – Nadine.

Nach einem kleinen Orientierungsrundgang gab es dann 10.50 Uhr auch den ersten für mich interessanten Webciety-Panel-Slot: „Plattformen für Community Management“ mit Vivian Pein, Social Media Managerin und Herrin über diverse Online-Communities, als Vertreterin der Community Manager und Jens Bender, IntraWorlds sowie Oliver Ueberholz, mixxt GmbH, beide als Vertreter von Anbietern für Community-Management Portallösungen.

Vivian Pein hat als ersten Wunsch an Softwarehersteller die Bitte nach einer „Feueralarm“-Funktionalität gerichtet. Community Manager (CM) brauchen eine effektive und schlanke Lösung innerhalb der Plattform, die schnell und präzise über kritische Vorgänge in der Community berichtet. Geschaffen werden müssen Algorithmen, die intelligent entscheiden können, ob ein Thema gerade kontrovers diskutiert wird und einen Brennpunkt innerhalb der Community darstellt. Schlagworte in diesem Bereich sind ganz klar Flamewars, Trolle und Fakes.

Ebenso wäre es wünschenswert, dass die Menge an Meldungen aus der Plattform und der Community selbst nicht einfach nach chronologischer Abfolge angezeigt werden, sondern eine (teil)automatische Priorisierung stattfindet, sodass wichtige Vorfälle schneller bearbeitet werden können.

Die Betrachtung beider Lösungsanbieter war leider sehr branchenorientiert, sodass die Anforderungen internationaler Communities in den teilweise sehr werblich ausgerichteten Antworten nicht widergespielt wurden.

Meine Frage nach der Skalierbarkeit (nicht technisch sondern prozessorientiert) konnte leider nicht hinreichend beantwortet werden, letztlich wohl auch, da es für diese Probleme (internationaler CMs) einfach keine Lösung GIBT. Durchaus lösbar ist die Wissensdiversifikation in der Community bei mehrsprachigen Communitybereichen durch Clusterbildung gezielt zu einzelnen Themenblöcken über die Sprachen hinweg. Hier ist jedoch manuelles Handeln gefragt, was abhängig von der Größe der Community bis zur Unmachbarkeit ausarten könnte.

Alles in allem aber war die Diskussion sehr aufschlussreich, wenn gleich das Fazit lautet: Community Management ist und bleibt wohl auch noch etwas Handarbeit.

Im Anschluss an die Community-Diskussion begaben sich neben einem alten Bekannten der eCommerce-Branche – Alexander Ringsdorff – auch Alexander Neuhausen von Intershop, Christan Grötsch von dot.source – einem ebenfalls bekannten Meet-Magento-Partner – sowie Dieter Kartmann von Shopgate auf die Bühne um über aktuelle Trends im und die Zukunft des eCommerces zu sprechen. Spannendes Thema immernoch oder auch gerne immer wieder: Mobile Commerce. Mittlerweile kristalisiert sich aber dank der Einführung neuer NFC-Technologie eine Verschiebung von mCommerce zu mPayment heraus. Wird sich also zeigen, wie diese Entwicklung weitergeht.

Natürlich fiel – nicht zuletzt Dank Herrn Grötsch – das Gespräch auch auf Facebook und somit Social Media. Hier sehen alle Teilnehmer eine kontroverse Entwicklung. Zum einen bestehen bei Facebook immer wieder und ständig neue Datenschutzbedenken, zum anderen ist die Graph-API mit ihren Zugriffsmöglichkeiten ein sehr mächtiges Werkzeug beim aktiven Kampf um Warenkörbe und Absatz. Vielleicht gibt es demnächst auch mal eine eCommerce Podcast Folge zum Thema Facebook.

Jetzt wurde es dann Zeit für eine kleine Mittagspause und meine Frau und ich wollten uns auf den Weg zu Halle 2 machen. Dort gab es schließlich den OS X Businesspark, welchen ich als mittlerweile konvertierter OS X User sehr spannend fand.

Unterwegs konnten wir uns noch schnell einen guten Espresso er’gaunern‘ – unser Dank gilt hier Herrn Oliver Schmidt von PCS – Zugangskontrollsysteme. Der verwendet zwar weder Facebook noch Twitter, aber hat sich anschließend, denke ich, sehr über uns fast 20 Minuten dauerndes Gespräch gefreut. So wurde aus einem Kaffeeschnorren (der normale CeBIT-Kaffee ist grauenvoll!) tatsächlich ein wertvolles und sehr angenehmes Gespräch. Hoffentlich nutzt er XING 😉

In Halle 2 angekommen habe ich mich am Stand der OSXperts mit Herrn Blome, CEO ProjectWizards, über Merlin unterhalten. Tatsächlich konnte ich noch eine Menge lernen und freue mich über die kleine, kostenlose Privatschulung. An dieser Stelle auch nochmal ein kleines Testimonial zu Merlin:

Ich kann wirklich jedem der mit OS X arbeitet und Projekte verwalten muss Merlin nur wärmstens empfehlen. Die Software ist überdurchschnittlich durchdacht, sehr integrativ und – und das ist vielen OS X Anwendern ja auch wichtig – schick. Wir im Büro 71a setzen Merlin zu Verwaltung unserer gesamten Projekte und Ressourcen ein und können uns einen Projektalltag ohne Merlin nicht mehr vorstellen. Danke!

Nach einem netten Plausch mit Andreas Kuhn, Adobe Certified Expert, über die Tücken und Fehlentwicklungen bei Adobe habe ich über unsere Billingsprobleme mit Herrn Ilias Vassiliou gesprochen. Seine Firma ist in Deutschland die Generalvertretung der Herstellerfirma Marketcircle, welche Billings (Pro) und Daylite programmieren. Billings ist die bei Büro 71a eingesetzte Projekt- und Rechnungssoftware, hat jedoch noch hier und da kleinere „Macken“ die wohl teilweise in bald kommenden Updates behoben werden :) Ich bin ja mal gespannt :)

Dank Messepreis und amüsanten Verkäufern habe ich dann für die Firma auch einen Livescribe Echo SmarPen gekauft. Tolles System, dem ich vielleicht mal einen zusätzlichen Blogpost spendieren werde. Soviel vorne weg: es erkennt meine Sauklaue. Unglaublich aber wahr!

Sascha Lobo, sozialen Brüllaffe der deutschen Nation, habe ich dann in Halle 6 zu seinem Vortrag um eine Stunde verpasst. Wer weiß, wozu es gut war :) Also fix nochmal vor in Halle 2 bei Drobo vorbeischauen, weil unser Drobo in der Firma gerade lustige Dinge treibt. Montag also doch mal beim Service anrufen. Es scheint wohl nur ein Softwarefehler der Dashboard-Software zu sein. Hoffentlich 😉

Nach einem Bier, ner Cola und nem Wasser bei der T3N-Blogger-Party haben wir uns nun wieder auf den Heimweg gemacht und schlagen wohl pünktlich halb 10 in Würzburg wieder auf.

Fazit des Tages: Toll – endlich mal eine CeBIT die wieder Spaß gemacht hat, super Kontakte, praktisches Wissen gesammelt. So muss es sein. Danke!

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Gedanken auf dem Flug von Frankfurt nach Philadelphia

6. Februar 2011

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Ich sitze gerade in einem Flugzeug – 13.000 Meter unter mir Wasser soweit das Auge sehen kann. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben auf dem Weg nach Amerika, dem sogenannten Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich habe es einem amerikanischen Unternehmen zu verdanken, welches mir nicht nur den Flug sondern auch die Unterkunft als Dankeschön für meine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit als Manager der deutschen Community geschenkt hat.

Mein erster Flug in einem Flugzeug liegt schon viele, viele Jahre zurück. Damals als zehnjähriger Junge führte mich mein erster Urlaub gemeinsam mit meiner Omi nach Tunesien. Damals war es sehr viel einfacher und weniger nervenaufreibend als heute.

Die Zeiten haben sich geändert und die Mentalität der Menschen ebenso.

Nach dem viel zitierten und oft wieder hochgekochten 11. September, an dem mit einem Flugzeugattentat viele Menschen am heutigen „Ground Zero“ umgebracht wurden, wurden die Sicherheitsbestimmungen immer wieder und wieder verschärft. Nicht nur in Amerika, auch im Rest der Welt.

Heute werden Schuhe ausgezogen, Menschen durch umgangssprachlich so genannte „Nacktscanner“ geschickt, vertrauliche und teilweise sehr persönliche Informationen über Reisende länderübergreifend ausgetauscht, ohne Rücksicht auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte.

Ich sitze heute auf meinem Flug nach Philadelphia, meinem erste Ziel in Amerika, neben einem Mann mittleren Alters. Was ist das besondere? Nun, eigentlich nicht viel, aber für mich, der ich in Deutschland geboren wurde und auch dort aufgewachsen bin, habe ich eine gewisse Prägung hinter mir.

Ich bin Atheist und ich mag west-europäische Frauen. Spielt das eine Rolle? Eigentlich nicht. Aber mein Sitznachbar des heutigen Fluges hat statt einem unterhaltsamen Krimi oder einem tiefsinnigen Drama ein Buch dabei, welches wohl alle Genres auf seine ganz besondere Art vereint – eine Bibel.

Ein Mann, den man nicht kennt, mit einem Buch, das man mit Skepsis betrachtet; da kommen erste Vorurteile und Schreckensbilder hoch.

Ich habe mich in den letzten 4 Stunden, die wir nun schon in der Luft sind, immer wieder kurz mit ihm unterhalten. Er ist nett, hat Humor und man würde ihm eigentlich nicht zutrauen, zu etwas bösem befähigt zu sein.

Er holt sein Portemonait aus seiner Tasche und hält zwei Fotos in der Hand. Etwa 5 Minuten lang betrachtet er die Bilder, auf denen eine junge Asiatin zu sehen ist. Seine Frau? Eine Freundin?

Auf seinem eben eingeschalteten Handy ist sie wieder zu sehen – als Hintergrund. Sie ist also eine wichtige Person, mit der er viele Gefühle verbindet.
Doch welcher Gedanke drängt sich auf? „Wieso sieht er sich diese Fotos gerade jetzt an? Wieso hat er ein religiöses Buch dabei?“

Ich halte mich mittlerweile für einen Menschen, der in dieser Welt bereits eine wichtige Sache gelernt hat und ich bin täglich bemüht, dieser Erkenntnis Rechenschaft zu tragen: „Es gibt kein richtig und kein falsch.“ Aus dieser Erkenntnis lassen sich viele Dinge ableiten. Jeder Mensch hat Beweggründe, etwas bestimmtes zu tun; jeder Mensch ist individuell und hat eigene Maßstäbe, nach denen er sein Handeln bestimmt. So ist auch „richtig“ oder „falsch“ immer nur solange existent, wie ich mich selbst nach meinen eigenen Maßstäben beurteile – auf einen anderen Menschen kann ich dieses Maßnehmen nicht übertragen.

Für mich aber fühlt es sich falsch an, dass ich mittlerweile in einer Welt lebe, in der ich einen netten Menschen, der mir aufgeschlossen und freundlich begegnet, mit einem argwöhnenden Beigeschmack an meiner Seite habe. Ich bin traurig, dass mir diese kindliche Offenheit, diese Unbeschwertheit abhanden gekommen ist. Ich fände es schöner, diesen Mann anzusehen, wie er das Bild dieser Frau mit einem sehnsüchtigen Blick betrachtet, nicht, weil er sich in den nächsten Minuten zu einer menschlichen Bombe entwickelt, sondern weil er in einem Flugzeug sitzt, dass ihn gerade viele tausend Kilometer von dieser Person wegbringt. Dass er die gemeinsame Zeit mit Ihr vermisst. Er liest die Bibel nicht, weil er sich eine letzte Absolution in den Zeilen unserer Vorfahren erhofft, sondern weil er Theologe ist und studiert, was damals vorgefallen und in diesem Buch verewiglicht ist, vielleicht weil er Trost in diesen Zeilen sucht, auf dem Weg zurück nach Hause.

Im Grunde empfinde ich oft das Gefühl der traurigen Machtlosigkeit gegenüber all dem Elend, dass sich über viele Jahrzente aus Habgier und Selbstüberzeugung entwickelt hat.
Die Welt, wie sie in meinen Augen sein sollte, wird es wahrscheinlich nie geben und sicherlich hat sie es auch nie gegeben, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

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Vorbereitungen für Meet Magento

28. Oktober 2010

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Jetzt ist schon wieder November und Meet Magento steht endlich zum 4. Mal an. Wenn ich zurückblicke auf die vergangenen Veranstaltungen bin ich immer wieder begeistert, wie stark wir doch jedes Mal wieder die Latte nach oben geschoben haben. Allen voran möchte ich auf jeden Fall Alice und seit kurzem auch Annemarie danken. Die beiden Mädels von netresearch organisieren wie die Wahnsinnigen, damit Meet Magento #4.10 ein voller Erfolg wird.

Auch in der Herbstausgabe dieses Jahr wird die kleine Werbeagentur aus Würzburg wieder nach Leipzig fahren. Tobsen, bewaffnet mit seiner Kamera und bequemem Schuhwerk, wird wieder die gesamte Veranstaltung fotografisch festhalten. Angefangen beim Aufbau am 3. November, über unser kleines „get together“ mit unseren Sponsoren bis zur Veranstaltung selbst natürlich; und ich versuche, neben allgemeiner Moderation und Koordination des BarCamps mit netresearch das Chaos in Schach zu halten.

Wer uns mal persönlich sprechen möchte, hat dann sicher am 4. November bei der Aftershow-Party Gelegenheit dazu. Wir werden zwar auch dort wieder viele Erinnerungsfotos schießen, aber in dieser lockeren Runde ist auch genug Zeit für das eine oder andere Gespräch.

Heute gilt es nun noch ein paar Projekte voranzutreiben, um dann Dienstag das letzte Mal einen beruflichen Handschlag in Würzburg zu leisten. Dann ist erstmal Community-Chaos angesagt. Ich freue mich!

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Schnitzeljagd für Erwachsene

25. Oktober 2010

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Ich bin ja, seit ich nicht mehr all zu weit vom Büro entfernt wohne, ein Freund des zu Fuß Gehens geworden. Meine anfänglichen Berührängste mit der freien Natur haben sich nach vielen intensiven Märschen (nicht Märchen!) ins Büro nun gänzlich ins Gegenteil gekehrt, weshalb ich vor kurzem einer alten Freude neues Leben einhauchte. (mehr …)

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Die alte neue Wohnung

25. Oktober 2010

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Der Vollständigkeit halber möchte ich natürlich noch meiner alten neuen Wohnung Tribut zollen und möchte das an dieser Stelle mit einer unkommentierten Galerie tun.

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